Kameradschaftsverein

Hellefeld-Visbeck


Kameradschaftsverein
Hellefeld-Visbeck

 

 

SATZUNG
in der Fassung vom 11. Januar 1998 und der
1. Änderung lt. Generalversammlungsbeschluss vom 08. Januar 2012

 

§ 1 Zweck und Aufgabe der Kameradschaft

 

Zweck und Aufgabe der religiös und politisch neutralen Kameradschaft ist die Förderung

der Verbundenheit und die Kontaktpflege zu Einheiten der deutschen Bundeswehr, dem Verband

der Reservisten der deutschen Bundeswehr e.V. und dessen Kameradschaften, die Betreuung

ehemaliger Soldaten sowie Kameradschaftshilfe für alle Mitglieder.

Des weiteren hat die Kameradschaft gemeinnützige Aufgaben zu erfüllen; das heißt u.a.:
Schaffung, Pflege und Erhalt von Ehrenmalen für Kriegsopfer, Förderung der Denkmalpflege;
Förderung der Fürsorge für Kriegsopfer, Hinterbliebene und Körperbeschädigte, jährliche
Sammlung für den "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.", Pflege von kirchlichem,
volkstümlichem und staatlichem Brauchtum und andere mildtätige Zwecke.

§ 2 Mitgliedschaft

 

Die Kameradschaft bekennt sich zu der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nach dem

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Mitglied des Kameradschaftsverein Hellefeld - Visbeck  kann jeder männliche, volljährige

deutsche Staatsbürger unter Anerkennung dieser Satzung werden. 

Dies gilt unabhängig von seinem Wohnort, seinem Glauben und seiner politischen Meinung.

Zur Aufnahme reicht der einfache schriftliche Antrag an den Hauptvorstand; dieser kann den

Aufnahmeantrag ablehnen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Die Kameradschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

 

§ 4 Verwendung der Mittel

 

Finanzmittel der Kameradschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus
Mitteln der Kameradschaft.

 

§ 5 Begünstigung

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Kameradschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Zuwendungen begünstigt werden.

 

§ 6 Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus :

a.)    dem geschäftsführendem Vorstand:         
Erster Vorsitzender (Hauptmann)

Zweiter Vorsitzender und Adjutant

      Kassenwart
      Schriftführer

 Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind gegenseitig vertretungsberechtigt.                                                                    
b.)    dem erweiterten Vorstand:                      
      zwei Fähnriche

      vier Fahnenoffiziere
      zwei Beisitzer

 

 

§ 7 Wahlen

 

a.)                Alle Wahlen des Vorstandes, wie unter § 6, Abs. a.) und Abs. b.) genannt, werden mit einfacher Mehrheit gewählt; auf Antrag geheim. 

b.)                Die Amtszeit des Vorstandes wie unter § 6, Abs. a.) und Abs. b.) genannt, beträgt

            jeweils fünf Jahre.

c.)                 Wiederwahl ist in allen Ämtern zulässig.

 

§ 8 Generalversammlung

 

a.)                Eine Generalversammlung muß mindestens einmal im Jahr im ersten Quartal stattfinden.

b.)                 Die Tagesordnungspunkte werden vom Vorstand festgesetzt und zusammen mit der

            Einladung zur Generalversammlung mindestens zehn Tage vorher öffentlich bekannt-

            gemacht.

c.)                 Eine außerordentliche Generalversammlung muß einberufen werden, wenn sie von 3/4 der Vorstandsmitglieder (wie unter § 6, Abs. a.) und Abs. b.) genannt) oder der Hälfte aller Kameradschaftsmitglieder mittels Unterschriftenliste beantragt wird.

 

§ 9 Finanzen

 

Der Kassenwart muß auf der ersten im Jahr stattfindenden Generalversammlung einen Bericht

über das vergangene Geschäftsjahr und den Kassenstand vortragen. Vorher muß die Kasse von

zwei gewählten Kameradschaftsmitgliedern geprüft und den Mitgliedern in der Generalver-

sammlung Bericht erstattet werden.

Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand nach § 6, Abs. a.) und Abs. b.) angehören.

Das Geld der Kameradschaftskasse darf nur für Zwecke verwendet werden, die in § 3

(Gemeinnützigkeit) und in § 16 (Auflösung) erläutert sind.

 

§ 10 Protokoll

 

Der Schriftführer oder dessen Stellvertreter muß von jeder Generalversammlung ein Protokoll (Niederschrift) anfertigen und unterzeichnen. Dieses Protokoll muß auch vom Ersten

Vorsitzenden oder dessen Vertreter und dem Kassenwart unterzeichnet werden.

Auf der ersten im Jahr stattfindenden Generalversammlung muß das Protokoll der im Vorjahr

statt gefundenen Generalversammlung verlesen und von der Versammlung anerkannt werden.

 

§ 11 Mitgliedsbeiträge

 

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Generalversammlung mit mindestens 2/3-Mehrheit festgelegt. Er beläuft sich zur Zeit auf DM 15,00* jährlich.

Eine Beitragsfreistellung erfolgt für Mitglieder, welche ihren 80. Geburtstag vollendet haben. 

 

 

§ 12 Veranstaltungen

 

Die Organisation von Veranstaltungen  bleibt dem Vorstand überlassen. Dieser kann ent-

sprechende Mitglieder zur Mitarbeit heranziehen.

 

§ 13 Satzungsänderungen

 

Für Satzungsänderungen ist immer die Zustimmung von mindestens 3/4 der Mitglieder einer Generalversammlung notwendig. Anträge hierfür müssen auf der Tagesordnung stehen. Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgesetzt und muß vorher öffentlich bekannt gemacht

werden.

Anträge von Mitgliedern für die Tagesordnung müssen dem Vorstand mindestens vierzehn Tage

vor einer Generalversammlung schriftlich vorgelegt werden. 

 

§ 14 Ehrungen

 

Geehrt werden alle Mitglieder zum 70., 75., 80., 85. und 90. Geburtstag, danach jährlich. Auch

zu den nachfolgend aufgeführten Jubelhochzeiten eines Mitgliedes (50 Jahre: Goldene Hochzeit,

60 Jahre: Diamantene Hochzeit, 65 Jahre: Eisenhochzeit, 70 Jahre: Gnadenhochzeit, 75 Jahre: Kronjuwelhochzeit usw.) erfolgt eine Ehrung. 

Zu Beerdigungen verstorbener Mitglieder geben wir das letzte Geleit mit einer Fahnenabordnung.

 

§ 15 Sterbegeld

 

Beim Tod eines Kameradschaftsmitgliedes erhalten dessen nächsten Angehörige einen Betrag als Beihilfe aus der Kameradschaftskasse. Die Höhe dieses Betrages beläuft sich zur Zeit auf

200,00 DM**, kann aber durch Vorstandsbeschluß entsprechend angepaßt werden.

 

§ 16 Auflösung

 

Die Kameradschaft kann nur aufgelöst werden, wenn nur noch 10 Mitglieder vorhanden sind.

Eine Auflösung kann aber auch jede Generalversammlung beschließen, wenn mindestens 3/4 der anwesenden Mitglieder dafür sind. Das Guthaben aus der Kameradschaftskasse muß in diesem

Fall gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden.

 

 

  

Sundern-Hellefeld, den 11. Januar 1998 

 

gez.: Siegbert Paffrath            gez.: Max Gülcher                         gez.: Rainer Thiele

1. Vorsitzender/Hauptmann       2.Vorsitzender/Adjutant               Kassenwart

 

gez.: Albrecht Bienstein                                                      gez.: Werner Heinemann  

Schriftführer                                                                     stellv. Schriftführer

 

Sundern-Hellefeld, den  08. Januar 2012

 

gez.: Heinz-Willi Peetz             gez.: Max Gülcher                         gez.: Ludger Becker

1. Vorsitzender/Hauptmann       2.Vorsitzender/Adjutant               Kassenwart

 

gez.: Werner Heinemann  

Schriftführer

 

*   aktueller Mitgliedsbeitrag = 10 € / Jahr

** aktuelles Sterbegeld = 105 €